Themenübersicht
Warum gibt es die Nationale Technologieplattform (NTP) Smart Grids Austria?
Mit Smart Grids eröffnet sich ein international relevantes Technologiefeld, das auf-grund des bereits bestehenden Know-hows der österreichischen Energie- und Kom-munikationsindustrie die Möglichkeit bietet, sich in diesem Markt frühzeitig zu etablie-ren und zu positionieren. Österreich verfügt im Bereich der intelligenten Stromnetze über:
- eine Industrie mit hohem technologischen Know-how, anerkannten Produkten und Innovationen
- aktive und sich ergänzende F&E Institutionen
- innovative Stromnetzbetreiber und Energieversorger
- ein unterstützendes F&E Umfeld
In Österreich existierte bisher allerdings keine strukturierte Vernetzung der relevan-ten Player (Industrie, Energiewirtschaft und F&E Institutionen), sowie keine fokussier-te Abstimmung der einzelnen F&E Projekte im Bereich Smart Grids, um die entste-henden wirtschaftlichen Chancen und Möglichkeiten koordiniert und bestmöglich zu nutzen. Die vielfältigen Herausforderungen, denen sich elektrische Netze gegenü-bersehen, erfordern eine enge Abstimmung aller wesentlichen Akteure und eine kon-zentrierte Forschungs- und Marktaufbereitungsinitiative.
Daher wurde die „NTP Smart Grids Austria“ im Mai 2008 mit Unterstützung des Kli-ma- und Energiefonds, dem Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und dem Wirtschaftsministerium etabliert.
Ziele der Nationalen Technologieplattform (NTP) Smart Grids Austria
- Vernetzung der wesentlichen nationalen Akteure im Bereich intelligenter Stromnetze („Smart Grids“) aus Industrie, Energiewirtschaft und Forschung.
- Darauf aufbauend werden die für die koordinierte und zielorientierte F&E, Demonstration und Markteinführung relevanten Parameter für Smart Grids definiert, abgestimmt, bekannt gemacht und deren Umsetzung unterstützt.
- Letztlich ist es das Ziel, die österreichische Wettbewerbsfähigkeit und Systemkompetenz der Energie- und Kommunikationsindustrie in Ko-operation mit der heimischen Elektrizitätswirtschaft zu stärken und da-mit hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.
Die NTP Smart Grids Austria sucht zur Erfüllung dieser Ziele einen engen Kontakt mit der Europäischen Technologieplattform (ETP) Smart Grids und deren österreichischen Vertretern, sowie Abstimmung, Anbindung, Einbindung und Integration in die bestehenden europäischen Aktivitäten. Die NTP Smart Grids Austria bietet sich als Schnittstelle zwischen nationalen For-schungs-, technologischen Entwicklungs-, Disseminations- und Demonstrationsakti-vitäten und jenen der EU sowie Aktivitäten in der Internationalen Energie Agentur (IEA), CIGRE, CIRED, Eurelectric, etc. an.
Die Kooperation von in Österreich aktiven Unternehmen im Bereich der Stromver-sorgungswirtschaft und Forschungsinstitutionen bietet die Möglichkeit, die sich erge-benden Chancen auf den internationalen Energietechnikmärkten bestmöglich zu nut-zen. Sie ermöglicht, Technologien nicht nur aus dem Ausland zuzukaufen, sondern selbst an deren Entwicklung teilzunehmen und damit die Chance auf einen neuen Exportmarkt für die österreichische Industrie zu erarbeiten.
Je früher Österreich sich technologisch im Themengebiet „Smart Grids“ positioniert, desto höher sind die Chancen für die österreichische Industrie, entscheidende Anteile am Weltmarkt zu besetzen.
Mitglieder
Aktuell (Stand Jänner 2009) sind folgende Unternehmen Mitglieder in der Nationalen Technologieplattform Smart Grids Austria:






















Die Plattform lädt weitere interessierte Unternehmen und Institutionen zur Teil-nahme ein!
Kriterien für die Mitgliedschaft in der Nationalen Technologieplattform:
- Engagement, den Bereich „Smart Grids in Österreich“ gemeinsam und koor-diniert voranzutreiben
- Durchführung von oder Interesse an zukünftigen themenspezifischen Innova-tionen im Bereich Smart Grids
- Österreichbezug - In Österreich ansässige themenspezifische Firma / Institu-tion
- Vorantreiben von Technologieentwicklung im Themenbereich in Österreich (für Technologieunternehmen)
Struktur der NTP Smart Grids Austria
BEIRATSMITGLIEDER
DI Dr. Wolfgang Jank
BMLFUW
Ing. Michael Hübner
BMVIT
DI Dr. Gerald Vones
BMWA
DI Dr. Tahir Kapetanovic
E-Control GmbH
DI Dr. Klaus Bernhardt
FEEI
DI (FH) Mährenbach
FFG
DI Stefan Oblasser
Bundesländervertreter - Tirol
DI Andreas Eigenbauer
Bundesländervertreter - Wien
Mag. Isabella Meran-Waldstein
Industriellenvereinigung
Dr. Stefan Schleicher
KLIEN - Expertenbeirat
DI MSc. Hemma Bieser
KLIEN - Geschäftsführung
DI Christoph Wolfsegger
KLIEN - Geschäftsführung
Dipl. Ing. Peter Breuss
REWE
Dipl.-W. Ing. Dr. Thomas Müller
VEÖ - Erzeugung / Handel
Prok. DI Werner Friesenecker
VEÖ - Netz
Andreas Peter
VKI - Verein für Konsumenteninformation
Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus Vertretern von Industrie, Energiewirtschaft und Forschung. Aktuell sind das jeweils ein Vertreter / eine Vertreterin für jede Branche.
- DI Andreas Lugmaier (Siemens AG Österreich) für die Industrie
- DI Ursula Tauschek (VEÖ - Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs) für den Bereich Energiewirtschaft
- DI Hubert Fechner, MAS, MSc. (FH Technikum Wien, Erneuerbare Urbane Energiesysteme) für den Forschungsbereich
Für Entscheidungen ist ein Konsens zwischen Industrie- und Energiewirtschaftvertreter notwendig. Der / die jeweilige Branchenvertreter / Branchenvertreterin im Vorstand ist verantwortlich für den Informationsaustausch und die Rückmeldung an die jeweiligen eigenen Branchenmitglieder.
Aufgaben und Verantwortung des Vorstandes:
- Umsetzung der NTP – Strategie und inhaltlicher Beschlüsse
- Gemeinsame Vertretung nach außen & Verbreitung der Ergebnisse
- Gemeinsame Vertretung der Interessen und Ansprechpartner der Plattform gegenüber relevanten Gremien
- Überprüfung der gemeinsamen Ziele
- Berichterstattung gegenüber NTP – Mitgliedern
- Erstentscheidung über Mitgliedschaft in NTP
Mitglieder
Die Mitglieder der NTP bestehen aus Vertretern von in Österreich aktiven Industrie- und Energiewirtschaftsunternehmen sowie aus Forschungsinstitutionen.
Aufgaben und Verantwortung der Mitglieder:
- Mitarbeit und Lieferung von Inputs zu inhaltlichen Arbeiten und für die Aus-richtung der Strategie der NTP
- Einsetzen von und Mitarbeit in gemeinsamen Arbeitsgruppen (z. B. relevante Detailthemen)
- Wählen der jeweiligen Branchenvertreter aus den NTP – Mitgliedern
- Entscheidung über die Mitgliedschaft in NTP
Für Entscheidungen / Abstimmungen der NTP ist eine 2/3 Mehrheit notwendig, Zu-sätzlich ist für Entscheidungen / Abstimmungen eine jeweilige Branchenmehrheit bei Industrie und Energiewirtschaft und Übereinstimmung dieser beiden bei Notwendig-keit.
Beirat
Der NTP – Beirat der Technologieplattform besteht aus Vertretern von Institutionen, die über die direkten Mitglieder der Technologieplattform hinaus relevant zur Vervoll-ständigung der Strategie und zur Umsetzung von Smart Grids in Österreich sind. Beiräte erhalten die aktuellsten Information über den neuesten Stand der erarbeite-ten Strategien, Ausrichtungen und Dokumente zu Smart Grids in Österreich und ha-ben als Beratungsgremium die Möglichkeit, eigene Standpunkte und Perspektiven in eine gemeinsame Diskussion in einem Fachgremium zum Thema Smart Grids ein-zubringen.
NTP – Sekretariat:
Für die zukünftige Sicherstellung der kontinuierlichen Weiterarbeit der NTP Smart Grids Austria ist eine Unterstützung des NTP Vorstands durch ein Sekretariat ge-plant.
Aufgaben und Verantwortung:
- Unterstützung des NTP - Vorstandes
- Organisatorische Arbeiten
- Öffentlichkeitsarbeit vorbereiten
In dieser Grafik ist die Struktur dargestellt, welche über die Aufbauphase hinaus die Erreichung der gemeinsamen Ziele der Plattform ermöglichen wird.
