Ziele
• Analyse aller relevanten Datenflüssen im Smart Grid im Hinblick auf eine möglichst effiziente Verarbeitung und Abbildung in IKT Technologien
• Synergieeffekte in der Analyse der Datenflüsse erfassen und gemeinsame Plattformen erstellen
• Fokus auf innovative Verwendung von bestehenden und neuen Sensor- und Messdaten aus den Netzen; Darstellung und Bewertung in Use Cases
Themenbereiche
• Vereinheitlichung der Datenflüsse
• Industry Data Model - Solution Architecture
• CIM Data Model für Smart Grids
• Netztopologie und Datenmodelle
Ansprechpartner: DI Dr. Rudolf Pailer
E-Mail:
Themenübersicht
- Gründungsgedanke der Nationalen Technologieplattform Smart Grids Austria
- Ziele der Nationalen Technologieplattform Smart Grids Austria
- Auszeichnung Smart Grids Pionier 2011
- Struktur der NTP Smart Grids Austria
- Arbeitsgruppe Daten
- Arbeitsgruppe Modellregionen
- Arbeitsgruppe Rahmenbedingungen
- Arbeitsgruppe Standardisierung und Normierung
- Arbeitsgruppe Use Case / Geschäftsmodelle
- Mitglieder
Mit Smart Grids entsteht seit einigen Jahren international ein neuer Forschungszweig der Energie- und Kommunikationsindustrie: Aufgrund der komplexen Verbindung der Energieinfrastruktur mit den Informations- und Kommunikationstechnologien, bedarf die Entwicklung der Smart Grids-Technologien eines koordinierten und engen Austausches aller relevanten Akteure aus Industrie, Energiewirtschaft und Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.
Österreich verfügte zwar über gute Start-Voraussetzungen, um die wirtschaftlichen Chancen der Smart Grids Entwicklung bestmöglich für eine gemeinsame Forschungs- und Marktaufbereitungsinitiative zu nutzen, es fehlte aber an einer strukturierten Vernetzung der wesentlichen Akteure. Denn die vielfältigen Herausforderungen, denen sich elektrische Netze gegenübersehen, erfordern eine enge Abstimmung in allen Bereichen.
Mit diesem Hintergrund wurde im Mai 2008 die Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria (NTP SGA) mit der Unterstützung des Klima- und Energiefonds, dem Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und dem Wirtschaftsministerium gegründet. Seit 2010 sind der FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und Oesterreichs Energie die Trägerorganisationen der Technologieplattform.
Österreich verfügt im Bereich der intelligenten Stromnetze über:
• eine Industrie mit hohem technologischen Know-how, anerkannten Produkten und Innovationen
• aktive und sich ergänzende F&E Institutionen
• innovative Stromnetzbetreiber und Energieversorger
• ein unterstützendes F&E Umfeld
• Smart Grids Pionierregionen
In ihrer Netzwerkfunktion für alle wesentlichen nationalen Akteure verfolgt die NTP Smart Grids Austria das langfristige Ziel Österreich als Smart Grids Leitmarkt zu positionieren. Mittelfristig steht die Definition und Umsetzung einer koordinierten und zielorientierten Forschungs- & Entwicklungsstrategie im Fokus.
• Netzwerkfunktion: Vernetzung der wesentlichen nationalen Akteure im Bereich intelligenter Stromnetze („Smart Grids“) aus Industrie, Energiewirtschaft und Forschung.
• Forschung & Entwicklung und Rahmenbedingungen: Definition, Abstimmung und Veröffentlichung einer koordinierten und zielorientierten Forschungs- & Entwicklungsstrategie sowie die Demonstration und Markteinführung relevanter Smart Grids Parameter.
• Österreich als Smart Grids Leitmarkt: Stärkung der österreichischen Wettbewerbsfähigkeit und Systemkompetenz von Technologieunternehmen in der Energie- und Kommunikationsindustrie in Kooperation mit der heimischen Elektrizitätswirtschaft. Somit werden hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise erhalten. Je früher sich Österreich im Technologiefeld „Smart Grids“ positioniert, desto höher sind die Chancen für die österreichische Industrie, entscheidende Anteile am Weltmarkt zu besetzen.
Im Rahmen der Smart Grids Week 2011 zeichnete das BMVIT die Technologieplattform "Smart Grids Austria“ für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung der Plattform-Akteure mit dem „Smart Grids Pionier 2011“ Preis aus.
Für das BMVIT waren das Engagement der Technologieplattform Smart Grids Austria in den letzten Jahren und die gute Zusammenarbeit ausschlaggebend für die Auszeichnung. Als besondere Eigenschaft der Plattform hob das BMVIT hervor, dass sie alle wesentliche Akteure, wie Technologieanbieter, Energieversorgungsunternehmen und F&E Einrichtungen unter einem Dach vereint sowie sich als Ansprechpartner für öffentliche Hand und interessierte Stakeholder etablierte.
DI Andreas Lugmaier, DI Ursula Tauschek und DI Dr. Klaus Bernhardt nahmen den Preis im Namen der Technologieplattform entgegen und freuen sich über die Auszeichnung.

Koordinationsteam
Das Koordinationsteam ist das höchste Entscheidungsgremium der Plattform und besteht aus Vertretern von Industrie, Energiewirtschaft und Forschung.
Industrie:
DI Andreas Lugmaier (Siemens AG Austria) und DI Dr. Klaus Bernhardt (FEEI)
E-Wirtschaft:
DI Mag. Michael Strebl (Salzburg Netz GmbH) und DI Ursula Tauschek (OE)
Forschung:
DI Helfried Brunner (AIT)
Für Entscheidungen ist ein Konsens zwischen Industrie- und Energiewirtschaftsvertreter notwendig. Der / die jeweilige Branchenvertreter / Branchenvertreterin im Vorstand ist verantwortlich für den Informationsaustausch und die Rückmeldung an die jeweiligen eigenen Branchenmitglieder.
Aufgaben und Verantwortung des Koordinationsteams:
• Umsetzung der NTP-Strategie und inhaltlicher Beschlüsse
• Gemeinsame Vertretung nach außen & Verbreitung der Ergebnisse
• Gemeinsame Vertretung der Interessen und Ansprechpartner der Plattform gegenüber relevanten Gremien
• Überprüfung der gemeinsamen Ziele
• Berichterstattung gegenüber NTP-Mitgliedern
• Erstentscheidung über Mitgliedschaft in NTP
Mitglieder
Die Mitglieder der NTP bestehen aus Vertretern von in Österreich aktiven Industrie- und Energiewirtschaftsunternehmen sowie aus Forschungsinstitutionen.
Aufgaben und Verantwortung der Mitglieder:
• Mitarbeit und Lieferung von Inputs zu inhaltlichen Arbeiten und für die Ausrichtung der Strategie der NTP
• Einsetzen von und Mitarbeit in gemeinsamen Arbeitsgruppen
• Auswahl der jeweiligen Branchenvertreter aus den NTP-Mitgliedern
• Entscheidung über die Mitgliedschaft in NTP
Für Entscheidungen sowie Abstimmungen der NTP ist eine zwei Drittel Mehrheit notwendig. Zusätzlich ist für Entscheidungen sowie Abstimmungen eine jeweilige Branchenmehrheit der Industrie und der Energiewirtschaft notwendig sowie eine Übereinstimmung der beiden.
Liste der aktuellen Mitglieder unter www.smartgrids.at/Mitglieder&Partner
Beirat
Der Beirat von Smart Grids Austria befindet sich aktuell in Bildung. Der NTP – Beirat der Technologieplattform wird, wie auch während der Aufbauphase der Technologieplattform (2008 - 2009), wieder aus Vertretern von Institutionen, die über die direkten Mitglieder der Technologieplattform hinaus relevant zur Vervollständigung der Strategie und zur Umsetzung von Smart Grids in Österreich sind, bestehen. Beiräte erhalten die aktuellsten Information über den neuesten Stand der erarbeiteten Strategien, Ausrichtungen und Dokumente zu Smart Grids in Österreich und haben als Beratungsgremium die Möglichkeit, eigene Standpunkte und Perspektiven in eine gemeinsame Diskussion in einem Fachgremium zum Thema Smart Grids einzubringen.
Arbeitsgruppen
In fünf Arbeitsgruppen werden alle relevanten Anwendungs- und Forschungsbereiche für die Implementierung der Smart Grids-Technologien thematisiert. Der regelmäßige und koordinierte Austausch ermöglicht es, österreichische Schwerpunkte in der Smart Grids Entwicklung zu erkennen und sich international zu positionieren.
Ziele
• Evaluierung real umgesetzter, nationaler und internationaler Demonstrationsprojekte
• Ableiten potentieller nationaler Schwerpunkte
• Vorbereitung neuer nationaler Demonstrationsprojekte und Unterstützung bei der Fokussierung der F&E und Demonstrationsinhalte
• Aufbau eines nationalen und internationalen Netzwerkes zum Austausch von Informationen im Bereich real umgesetzter Demonstrationsprojekte
Themenbereiche
• Kenntnisse und Austausch über internationale Trends und Ergebnissen von Demonstrationsprojekten
• Unterstützung bei der Fokussierung von potentiellen neuen Demonstrationsregionen
• Wissensmanagement
• Networking
Ansprechpartner: DI Andreas Lugmaier
E-Mail:
Ziele
Schaffen von Rahmenbedingungen für
• ein zukunftsfähiges Energiesystem: von der Simulation bis zur Demonstration
• smarte Lösungen für die Einspeisung von dezentralen Erzeugern
• neue Lösungen und Dienstleistungen bis hin zur E-Mobilität
• den Know-How-Vorsprung: Ausbau und Technologieführerschaften
Themenbereiche
• F&E-Förderungen
• Finanzmodelle, Anreizmodelle für EVU
• Vorschreiben von Minimalanforderungen: bei Neuanlagen
• Verfügbarkeit von Daten: Netz, Zähler
• Entlohnung von bereitgestellten Funktionen
• Zertifizierungen
• International einheitliche Rahmenbedingungen
• Rahmenbedingungen für Smart Grids und Smart Metering Implementierung
Ansprechpartner:
DI Dr. Klaus Bernhardt E-Mail:
Ziele
• Überblick Smart Grid relevanter Standardisierungsaktivitäten
• Beobachtung von Aktivitäten und Erkennen von Trends
• Definition gemeinsamer Interessen
• Kontribution zu Forschungsgruppen und Fördergremien
Themenbereiche
• Aufbau eines Know-how Pools
• Kommunikation: Verfahren (G.hnem), Protokolle (TR69), Schnittstellen
• Daten: Formate (XML, EDIFACT)
• Netze
• Expertenrunden
• Infoveranstaltungen
• Abstimmung mit ÖVE
Ansprechpartner: DI Peter Caldera E-Mail:
Ziele
• Ausarbeitung von Geschäftsmodellen bzw. Use Cases und Rollen im Smart Grid, die für Österreich relevant sind.
• Identifikation von Treibern, Hürden und Handlungsbedarf anhand gemeinsam ausgewählter Use Cases und Anregung von Veränderungen
• Aufbereitung der österreichischen Beiträge zur D-A-CH Kooperation Task Force Geschäftsmodelle
• Zusammenarbeit mit den anderen Arbeitsgruppen, insbesondere in Hinblick auf D-A-CH (z.B. Rahmenbedingungen, Daten)
Themenbereiche
Kunden im Smart Grid: Kundenakzeptanz, Kundennutzen, Kundensegmentierung, B2B Kunden in den Energiedienstleistungen
Tarifgestaltung: Netzentgelte, kapazitätsbezogene Tarife, Tarifgestaltung in den veränderbaren Kostenanteilen: Grenzen der derzeitigen Tarifsysteme, Echtzeitdaten - Link zur Telekommunikation
Energiedienstleistungen: Regelenergie (ohne Smart Meter) und andere vermarktbare Produkte (Ausgleichsenergie, Prognoseausgleich,...), Netzdienstleistungen im Verteilnetz, Kapazitätstarife für Netze, Welche Energiedienstleistungen könnten zu einem Produkt werden?
Engpassmanagment im Verteilernetz
Geschäftsmodelle neuer Marktteilnehmer und Rollen
Geschäftsmodelle aus Vertriebssicht
Die behandelten Themen werden auch in der D-A-CH Kooperation eingebracht, bzw. Themen aus der Kooperation werden in der Arbeitsgruppe aufgegriffen.
Ansprechpartner
DI Dr. Angela Berger E-Mail:
Aktuell (Stand 2011) sind folgende Unternehmen Mitglieder in der Nationalen Technologieplattform Smart Grids Austria:
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Die Plattform lädt weitere interessierte Unternehmen und Institutionen zur Teilnahme ein!
Kriterien für die Mitgliedschaft in der Nationalen Technologieplattform:
- Engagement, den Bereich „Smart Grids in Österreich“ gemeinsam und koor-diniert voranzutreiben
- Durchführung von oder Interesse an zukünftigen themenspezifischen Innovationen im Bereich Smart Grids
- Österreichbezug - In Österreich ansässige themenspezifische Firma / Institution
- Vorantreiben von Technologieentwicklung im Themenbereich in Österreich (für Technologieunternehmen)


















