Austrian Energy Agency: Energy 2027 - Die Energiewelt in 10 Jahren

Die Umfrage ENERGY 2027>> zum 40-Jahre Jubiläum der Österreichischen Energieagentur gibt Ausblick in die Zukunft. In der Auswertung kristallisierte sich heraus, dass die Bedeutung von Strom als Energieträger steigt, wobei sich in zehn Jahren zwei Drittel der Befragten 100 % Ökostrom aus Österreich erwarten. Außerdem werden Betriebe und Privatpersonen Strom erzeugen und damit handeln und die Energiebranche steht von einem massiven Umbruch, E-Mobilität wird sich durchsetzen.

Hier gelangen Sie direkt zur Ergebnispräsentation der Umfrage.

 
 
___________________________________________________________________________________________
 
 

Endbericht Smart Grid Ergebnisscreening F&E Projekte

Ziel des Projektes von Moosmoar Energies OG war es, abgeschlossene und laufende Projekte und Begleitstudien der Ausschreibungen

  • Energieforschungsprogramme des Klima- und Energiefonds (Neue Energien 2020 (5. Ausschreibung), e!Mission.at (1., 2. und 4. Ausschreibung), Energieforschungsausschreibung 2013 und 2014),
  • Mobilität der Zukunft sowie Leuchttürme der E-Mobilität,
  • KIRAS Sicherheitsforschung (soweit Endberichte vorhanden),
  • IKT der Zukunft (soweit Endberichte vorhanden),
  • Stadt der Zukunft,
  • Haus der Zukunft (letzte Ausschreibung),
  • Smart Cities Demo,
  • SG ERA-Net (Projekte mit österr. Beteiligung) sowie
  • COMET K-Projekte (soweit Endberichte vorhanden).

nach Smart Grids F&E Schwerpunkten zu selektieren und auszuwerten. Zusätzlich werden laufende Projekte und Begleitstudien auf deren Zuordenbarkeit zu den jeweiligen Smart Grids F&E Schwerpunkten sowie SG Entwicklungszielen des Strategieprozesses Smart Grids 2.0 geprüft.

 

Die Ergebnispräsentation können Sie hier ansehen und downloaden.

 
 
___________________________________________________________________________________________
 
 

Presseaussendung 30.11.2016 zum Faktencheck Energiewende

 
Faktencheck Energiewende: Die Transformation des Energiesystems ist nicht aufzuhalten
Klima- und Energiefonds und Erneuerbare Energie Österreich räumen mit Mythen zur ökonomischen Dimension der Energiewende auf
 
Kaum ein Jahr nach dem Klimagipfel in Paris erfolgte am 4. November die Ratifizierung des 2015 getroffenen Abkommens. Auch bei der Klimakonferenz in Marrakesch herrschte Einigkeit darüber, dass die Erreichung der nun verbindlichen gemeinsamen Klimaziele rasches Handeln erfordert. Zugleich wird deutlich: Unser Energiesystem ist im Umbruch und die Märkte reagieren darauf. Das stellt auch der „Faktencheck Energiewende 2016/2017“ unter Beweis, den der Klima- und Energiefonds und Erneuerbare Energie Österreich heute bei einer Pressekonferenz präsentierten. Bereits zum dritten Mal räumen die beiden Herausgeber mit hartnäckigen Mythen rund um unsere Energieversorgung der Zukunft auf. In diesem Jahr rücken sie anlässlich der Präsentation gemeinsam mit den Energie- und Wirtschaftsexpertinnen Claudia Kemfert und Angela Köppl die intensiv diskutierte ökonomische Dimension in den Mittelpunkt. Die Experten und Expertinnen sind sich einig: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind kein Widerspruch.
 
Subventionen für fossile Energien fließen in Milliardenhöhe
Allein in den G20-Staaten flossen 2013 und 2014 jeweils über 450 Mrd. US Dollar an Subventionen und Beihilfen in fossile Energien. Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Wir müssen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts Treibhausgasneutralität erreichen. Die Energiewende macht entscheidende Fortschritte, wird jedoch noch immer durch zahlreiche Subventionen für fossile Energien behindert. In Österreich sprechen wir hier von 3,8 bis 4,7 Mrd. Euro jährlich. Die Angleichung des Steuersatzes für Diesel auf jenen von Benzin und das Aus für neue Ölheizungen und entsprechender Anreize im Rahmen einer ökologischen Steuerreform wären wichtige Sofortmaßnahmen, um von fossiler Energie Richtung Energiewende zu lenken.“

Das unterstreicht auch Angela Köppl vom Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO): „Die Zeit drängt und wir müssen uns heute entscheiden, welche Investitionen wir tätigen und wohin unsere Subventionen fließen sollen. Gerade Energieeffizienzmaßnahmen spielen dabei eine wesentliche Rolle.“ So etwa im Gebäudesektor. Hier erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) aufgrund höherer Energieeffizienzstandards einen deutlichen Anstieg der Investitionen. Österreichischen Unternehmen kommt das zugute, denn im Bereich innovativer Gebäudetechnik sind wir besonders gut aufgestellt.
 
Weltweiter Investitionsboom in Erneuerbare
Der Faktencheck belegt: Die Erneuerbaren Energien sind in vielen Märkten dank des technologischen Fortschritts und der damit einhergehenden Kostenreduktion, mittlerweile wettbewerbsfähig. Peter Püspök, Präsident Erneuerbare Energie Österreich, betont: „Heute liegt der weltweite Ausbau der Erneuerbaren deutlichen über den langjährigen Prognosen etablierter Institutionen. Im vergangenen Jahr wurde mehr in Erneuerbare investiert als je zuvor, obwohl Kohle, Erdöl und Erdgas im Jahr 2015 billig waren. 53,6% der im Jahr 2015 weltweit neu installierten Kraftwerksleistung kommen aus erneuerbaren Energien – Großwasserkraft nicht miteingerechnet.“

Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energie werden von derzeit rund 300 Mrd US$ auf 500 Mrd. US$ im Jahr 2020 steigen. Der weltweite Erfolg spiegelt sich auch am Arbeitsmarkt wider: 8,1 Millionen Beschäftigte können mittlerweile dem Sektor Erneuerbare Energien zugeschrieben werden. Auch gezielte Marktinstrumente, wie etwa das Erneuerbare Energie-Gesetz in Deutschland, zeigen Erfolg, berichtet Claudia Kemfert, Professorin für Energieökonomie und Abteilungsleiterin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Sie fasst abschließend zusammen: „Klimaschutz und erfolgreiches Wirtschaften sind ein Erfolgsmodell – das zeigen international immer mehr Staaten und Regionen. Die globale Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten, auch wenn ihr immer noch viele Steine in den Weg gelegt werden. Kohle- und Atomtechnologie gehören jedoch der Vergangenheit an. Daher braucht es ambitionierte Ziele und Instrumente, um internationalen Wettbewerb um die Zukunftsmärkte am besten aufgestellt zu sein.“
 
Der Faktencheck: Trendbarometer, Argumentarium, Nachschlagewerk
Der „Faktencheck Energiewende 2016/2017“ bietet eine umfassende Aufarbeitung der aktuellsten Daten, Fakten und Argumente in der klima- und energiepolitischen Diskussion. Er zeigt auf Basis internationaler Studien in zehn Kapiteln wirtschaftliche und ökologische Trends und entkräftet mit Fakten die gängigsten Mythen rund um das Thema „Energiewende“. In innovativer, multimedialer Aufbereitung ist er als Print- und Onlineversion Argumentationsleitfaden, Nachschlagewerk und Wegweiser für die notwendigen Weichenstellungen in den Bereichen Klimaschutz und Energiepolitik. Der Faktencheck Energiewende wird vom Klima- und Energiefonds und Erneuerbare Energie Österreich herausgegeben. Inhaltlich wurde der Faktencheck vom klima- und energiepolitischen Berater Georg Günsberg ausgearbeitet.
 
Weitere Informationen und Download des Faktenchecks
www.faktencheck-energiewende.at/ www.klimafonds.gv.at / www.erneuerbare-energie.at
 
Kontakt
Katja Hoyer / katja.hoyer@klimafonds.gv.at / +43 664 88613766
Peter Molnar / peter.molnar@erneuerbare-energie.at / +43 676 5540114
 
 
___________________________________________________________________________________________
 
 

Abschlussbericht Speicherinitiative

Vor kurzem fand ein Hintergrundgespräch zum Thema „Speicherinitiative des Klima- und Energiefonds: ExpertInnen attestieren hohe Technologiekompetenz und Exportpotenzial für Österreich“ statt. Ausgewählten JournalistInnen wurden von der Geschäftsführung sowie zwei Experten, die bisherigen Ergebnisse der Speicherinitiative präsentiert. Der Abschlussbericht wurde verteilt und steht nunmehr im öffentlichen Bereich www.speicherinitiative.at zum Download zur Verfügung. Eine Verbreitung des Berichtes ist sehr erwünscht!
 
Die Presseinformation finden Sie im Anhang, die Clippings werden auf der Website im Pressebereich veröffentlicht. www.klimafonds.gv.at/presse/
 
Wie geht es weiter? Der Klima- und Energiefonds wird in den kommenden Wochen die Verankerung der Speicher-Schwerpunkte im Jahresprogramm 2017 finalisieren. Programmübergreifend sind Maßnahmen wie Exkursionen, Round Tables und Project-Open-Houses angedacht.
 
 
___________________________________________________________________________________________
 
 

Dialog Energiezukunft 2050

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und der Klima- und Energiefonds haben den Dialog Energiezukunft 2050 gestartet. Unter Beteiligung von zahlreichen Expertinnen und Experten aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung sowie der fachlich interessierten Öffentlichkeit wird, aufbauend auf der 2010 vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung publizierten Energieforschungsstrategie eine aktualisierte und mehrjährige Strategie für die künftige Forschungs- und Technologiepolitik Österreichs erarbeitet. Die Ergebnisse sind auch ein wesentlicher Input für die zurzeit diskutierte österreichische Energie- und Klimastrategie.

Grundlage und Startpunkt für die Diskussion bildet ein Thesenpapier, in dem zentrale Herausforderungen und Handlungsansätze sowie zukünftige Schwerpunkte und Leitfragen formuliert sind. Mit dem Thesenpapier wird ein Konsultationsprozess eingeleitet, an dessen Ende eine mittel- bis langfristige Strategie zur zukünftigen Ausrichtung der Energieforschung in Österreich stehen soll.

Es wird ersucht, sich an der Diskussion auf der Online Plattform www.e2050.at bzw. direkt unter www.dialog-energiezukunft2050.at zu beteiligen und Einschätzungen sowie Vorschläge einzubringen.

Links:

Dialog-Plattform

Thesenpapier

Kontaktinfos

 
 
___________________________________________________________________________________________
 
 

Projektstart IES - Integrating the Energy System

Klien


Projektdauer: 01.03.2016 – 28.02.2019
Projektleiterin: DI Dr. Angela Berger
Kontakt: Mariahilferstraße 37-39, 1060 Wien, T: +43 1 588 39 - 58, E: angela.berger@smartgrids.at

Konsortialpartner

 

 

 

 

Qualifikationen 

Tiani Spirit GmbH - AT          IHE, EIF, Software, Data exchange, IKT Security/Privacy 
FH Technikum Wien - AT          IHE, Interoperabilität, EnergyLab, Erneuerbare Energie 
Sprecher Automation - AT         El-Equipment Hersteller, IKT Standards, Security 
AICO EDV-Beratung GmbH - AT         Software, Testplattformen, IKT Standards, Security 
OFFIS e.V. - DE          SGAM, Smart Grid Standards, Interoperabilität, IHE, EIF